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Die Piratenpartei unterstützt in Dortmund den parteiunabhängigen OB-Kandidaten Andreas Blaschke


Am 09. Mai 2010 findet die Wiederholung der Oberbürgermeisterwahl der Stadt Dortmund statt. Nachdem mögliche wahlentscheidende Informationen, die den Haushalt betreffen, erst nach der Kommunalwahl im August 2009 bekannt gegeben wurden, stellte das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen im Januar fest, dass eine Wiederholung der Wahl zum Oberbürgermeisteramt nötig ist.

Der öffentliche Druck der Dortmunder Bürgerinitiative, der auch Andreas Blaschke angehörte und die sich für eine Wiederholungswahl einsetzte, hat sich somit ausgezahlt.

Im Januar 2010 haben Herr Blaschke und die Dortmunder Mitglieder der Piratenpartei einen Kooperationsvertrag geschlossen, der eine gegenseitige Unterstützung für die kommende Wiederholungswahl vorsieht.

Im Folgenden werden Auszüge seines Programms kurz dargestellt. Sie können ihn jederzeit unter info@blaschke2010.de kontaktieren oder seine Homepage www.blaschke2010.de besuchen.

 

Das Wahlprogramm von Andreas Blaschke

 

  • Als Lehrer weiß ich, dass es größerer als derzeit vorgenommener Anstrengungen bedarf, um Kinder zu demokratischen Erwachsenen zu bilden, was unbedingt nötig ist! Neben kleineren Klassengrößen fehlt es an geeigneten Gebäuden, Sozialarbeitern, geeigneten Gruppenstärken in Kindertagesstätten etc. An Dingen, die von städtischer Seite verbessert werden müssen!
  • Zur Finanzierung dieser Großaufgabe „Bildung“ müssen Stadtbeteiligungen überprüft, Schuldenmacher leider genau auf ihre Kosten-Nutzen-Relation untersucht, eventuell machbare Schuldenneuaufnahme untersucht, neue Einnahmenquellen (z.B. Tunneltourismus) gesucht werden. Es hört sich vielleicht platt an, aber es geht tatsächlich um die Zukunft unserer Gesellschaft!
  • Das Problem der fehlenden Integration und Anerkennung demokratischer Grundwerte -muss durch den Einsatz verschiedenster Maßnahmen eingedämmt werden (z.B. mehr Foren gegen Rechts- und Linksextremismus, Ansiedlung einer eh fehlenden Kneipenkultur in der nördlichen Innenstadt, Anregung einer Diskussion über die Bedeutung des Tragens von Kopftüchern in der Öffentlichkeit, mehr muslimisch-christliche Veranstaltungen, möglichst kleinere Kitagruppen und Klassengrößen, Sicherstellen des Erlernens der deutschen Sprache in frühester Kindheit ).
  • Das Lebensumfeld in Dortmund muss weiter verbessert werden. Um Unternehmen zu gewinnen, reicht es nicht, mit Subventionen und niedrigen Steuern zu locken. Wir brauchen ein umfassendes sozialkulturelles Konzept, was Theaterarbeiten, Schwimmbäder, Kinos etc. garantiert ohne
  • die Möglichkeit der Nutzung des Ballungsraums Ruhrgebiet zu vernachlässigen. Brauchen Bochum, Essen und Dortmund wirklich je ein Konzerthaus? Die Region „Ruhrgebiet“ muss ihre Zusammenarbeit dringend verbessern.
  • Transparenz: Ich möchte wissen, was die Verwaltung mit unseren Geldern anstellt. Diverse Anfragen meinerseits zu diesem Thema sind von Stadtseite seit über einem Jahr nicht beantwortet werden.
  • Direkte Demokratie: Die Bürger müssen mehr in städtische Entscheidungen einbezogen werden. Welches Geld wird denn letztendlich für die Unterhaltung des Phönix-Sees ausgegeben?
  • Dieser ewige „Parteikrieg“ geht mir auf die Nerven. Es geht doch nicht um eine Parteilinie, sondern um das Beste für Dortmund!

 

Ihr Andreas Blaschke