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| Donnerstag, den 26. November 2009 um 00:00 Uhr |
Bildungsstreik in Dortmund
Die Piratenpartei in Dortmund unterstützt und begrüßt den Kampf der Studenten an der TU Dortmund für bessere Studienbedingungen. Aus diesem Grund waren gestern auch Mitglieder der Dortmunder Piraten aus den verschiedenen Dortmunder Crews bei der Vollversammlung an der Universität anwesend, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Hauptforderungen sind die Abschaffung von Studiengebühren und dem G8-Abitur, mehr Geld und bessere Bedingungen für Lehre und Ausbildung, eine Überarbeitung des Systems von Bachelor- und Masterabschlüssen und mehr Mitspracherecht der Studenten. Die Piratenpartei hat die Bildung als wichtige Säule in ihrem Grundsatzprogramm verankert und teilt deshalb viele der Forderungen der Organisatoren. Auch John Martin Ungar, Direktkandidat der Piratenpartei für den NRW-Landtag, war heute an der Universität und konnte sich ein Bild von der Lage machen. "Mitspracherecht der Studierenden und die miserablen Studienbedingungen dürfen nicht nur kurz vor einer Wahl ein Thema sein. Die Piratenpartei lehnt Bildungsgebühren strikt ab, es wird Zeit, dass sich hier grundlegend etwas ändert" sagte Ungar. Die Gründung einer Hochschulgruppe der Piratenpartei wird am 7. Dezember um 14 Uhr im "Sonnendeck" auf dem Unigelände besprochen. "Wir wollen die vielen strittigen Themen im Unialltag, beispielsweise die Einführung der Uni-Card mit kontaktlos auslesbare Mikrochips, und unsere Forderung nach offenem Zugang zu Forschungsergebnissen besprechen und uns Gehör verschaffen", so Julian Traublinger, Student der Raumplanung und einer der Organisatoren der Hochschulgruppe. Vor dem Hintergrund der momentanen Proteste fordern die Piraten die "gläserne Uni" und effektive Mitsprache durch die Studierendenschaft. Der amtierende Asta solle sich an die Spitze der Proteste stellen und ein deutlich ambitionierteres Profil zeigen. |





